Dienstag, 24. Januar 2012

Niemals zuvor war ich so gern krank

Sie ist das Messer, das unser Herz will und sie ist unser Herz. Sie ist die Schattenseite und das Licht, das uns erfüllt in den dunklen Stunden, die sie uns beschert. Sie lässt uns zu Bettlern werden und zu Reichen, denen das Glücksgefühl aus den Taschen quellt. Die Sehnsucht. Lange hatte ich sie vergessen und nie hatte ich sie wirklich gekannt, doch nun steht sie vor mir, blickt mir ins Gesicht und erschlägt mich - zumeist mit angenehmem Kribbeln im Bauch, machmal mit einem recht unangenehmen Ziehen in der Magengegend. Ich bin wohl verliebt.

Manchmal gesellt sie sich zu mir und wir sitzen schweigend da, in Erinnerungen versunken und machen dabei die merkwürdigsten Sachen. Eben saß ich da, in dieser furchtbar kitschigen Ecke aus Decken und Kissen, auf denen wir neulich noch stundenlang saßen und einfach "wir" waren. Doch jetzt bin ich nur ich und meine Sehnsucht. Sie schweigt und schlägt mir auf den Magen. In diesem Moment glaube ich, dich zu sehen. Du fehlst mir hier. Ich streiche über die Decke, auf der nur ich und meine Gedanken sitzen und merke, dass da etwas nicht stimmen kann mit mir. Ich muss erkrankt sein, so schnell nicht heilbar, liebeskrank, Schmetterlinge im Bauch - Heilung: schwierig bis nicht möglich. Ich kann dich noch immer fühlen und fühle mich wohl. Und so viele Schläge in den Magen sie mir auch geben mag, ich möchte die Sehnsucht nicht suchen müssen. Sie ist bei mir, sie macht mich krank, krankhaft liebestrunken. Dieser Rausch macht süchtig und ich werde der Letzte sein, der sich heilen lässt.

Wir schweben, wir taumeln, über all den anderen. Niemals zuvor war ich so gern krank. Bitte heile mich niemals.

Ich liebe dich.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Kein kreativer Erguss

Ich gestehe, ich habe keinerlei Idee dafür, das Jahr textlich glorreich abzuschließen, doch fühle ich mich irgendwie so etwas wie verpflichtet, die üblichen Floskeln herauszulassen. Einfach für das gute Gewissen. Für etwas anderes sind sie ohnehin nicht, denn im Grunde meint doch kaum jemand seine herzzerreißenden Redewendungen zur Jahreswende wirklich ernst. Ungefähr genauso ernst, wie man selbst seine guten Vorsätze meint. Doch das ist nicht weiter schlimm, das ist ganz normal.

Letztes Jahr habe ich an dieser Stelle eine höchst emotionale, treffende Zusammenfassung aufreibendster Jahresmomente aus aller Welt gemacht und würde es mir gern ganz unkreativ selber nachmachen und wiederholen, doch muss ich gestehen, dass dieses Jahr nichts, aber auch gar nichts, Einprägsames in meinem Gehirn hinterlassen hat. Das Jahr ist offenbar dummerweise einfach an mir vorbeigezogen. Kein kreativer Erguss möglich, man verzeihe mir doch bitte.

Ganz langweilig, lahm und spießig möchte ich an dieser Stelle (weil mir ja offensichtlich nichts Besseres einfällt) all den treuen Lesern für ein weiteres Jahr der Treue danken und natürlich auch allen, die erst dieses Jahr dazugekommen sind. Ich freue mich über jeden von euch, über nette und auch kritische Worte, über Arschkriecherei bis hin zu Schmeichlerei. Ich fühle mich geehrt, für einige ein Ventil für eigene Gedanken zu sein und ich fühle mich durch jeden Zuspruch geschmeichelt. Euch wünsche ich ausnahmsweise tatsächlich ein frohes neues Jahr. Das kommende Jahr wird groß, sehr groß sogar. Ich trinke am Jahreswechsel einen auf euch alle. Macht es gut oder besser noch besser. Danke. Cheers.

Freitag, 25. November 2011

Zum Glück nur ein Traum

Ich habe schon desöfteren über Träume geschrieben; Träume hier, Träume da, Träume, die sich ändern, Träume, die vergessen werden, Träume, die in Erfüllung gehen, Träume, die immer welche bleiben. Jeder träumt. Und jeder hat einen Traum. Oder mehrere. Aber sicher einen.

Und dieser wird dummerweise oft vergessen, verdrängt oder noch schlimmer: ignoriert. Unzählige Menschen haben verlernt, zu jagen. Sie lassen das Gefühl unter dem Alltagsschutt vergraben werden, obwohl sie genau wissen, dass nur das sie letztlich glücklich machen kann. Dass der Traum traumhaft wäre, nur nicht im Traum. Doch der Weg dorthin schreckt sie ab. Man ist das Jagen von Evolution her nicht mehr gewohnt. Man ist bequem geworden, faul. Selbstverständlich haben sie Träume, sagen sie, aber Träume sind auch Schäume. Ja, das sind sie. Wenn man Tag ein, Tag aus ohne sie lebt und sich im bequemen täglichen Trott bewegt, werden sie es auch immer bleiben. Viele haben vergessen zu träumen. Und viele trauen sich nicht. Warum nicht träumen? Warum ihnen nicht nachjagen? Hat man etwas zu verlieren?

Zu viele lassen sich gehen, sich und ihre Chance auf Glück. Die Jagd wird abgeblasen, ehe sie begonnen hat und alles läuft weiter wie bisher. Ich sage: Wage zu träumen, nimm dein Herz und geh auf die Jagd. Manchmal sind sie näher, als man denkt. Man muss nur wagen, zu fliegen und im richtigen Moment nach ihnen zu greifen.

Lange ging es mir so wie so vielen. Ich war schon immer eher der Träumer, doch für mich blieben Träume besser Träume, weil sie dort in meinem Kopf sicher waren, sicher vor anderen, vor der oft so grausamen Welt und Realität, sicher vor Enttäuschung, sicher vor der Vernichtung. Aber etwas war falsch. So konnte es nicht bleiben. Also bin ich losgegangen, mit meinen Träumen an der Hand. Wohin der Weg uns führt - ob in meinen Himmel oder Hölle - das weiß ich nicht, doch ich kann es kaum erwarten. Ich fühle, dass es der richtige Weg ist. Für diesen Weg muss ich viele Opfer bringen. Jeder Traum hat auch seine Schattenseite. Hier bleiben alte Hoffnungen und vielleicht auch ein altes Leben, alte Freunde, alte Gewohnheiten, alte Umgebung und alter Alltag zurück. Der Schatten meines Traums ist groß, doch kein Grund zur Umkehr. Ich weiß, dass es richtig ist. Manch einer wird mich egoistisch nennen, weil ich meinem Gefühl in der Magengegend Opfer bringe, so viel aufgeben, zurücklassen, verlassen werde. Aber ist es überhaupt egoistisch, wenn man einfach glücklich sein möchte? Möchte das nicht letztlich jeder? Ist dann jeder egoistisch? Ist träumen egoistisch? Nein. Träumen nachzujagen, sie erfüllen zu wollen, ebenfalls nicht. Auch, wenn man dabei über viele Köpfe steigen muss, die enttäuscht sind, traurig, wütend oder einem Steine in den Weg werfen - ob nun, um einen aus Liebe aufzuhalten oder den Traum zerplatzen zu lassen.

Ich werde träumen und ich werde weitergehen. Es tut mir leid für jeden, den ich dafür opfern muss und für jeden, der gerne mit mir kommen würde. Aber mein Traum ist mein und dort ist kein Platz für alte Gewohnheiten. Ihr werdet verstehen... wenn ihr selber anfangt, zu jagen.

Donnerstag, 10. November 2011

Ich bin ein schlechter Mensch

Ich lache, wenn Kinder hinfallen und bitterlich heulen. Ich freue mich, wenn Menschen, die mir einmal wehgetan haben, Probleme haben; am meisten, wenn sie schlichtweg daran verzweifeln. Ich spiele mit Gefühlen sämtlicher, enttäusche und verletze absichtlich und lüge dann, ohne rot zu werden, dass es mir leidtut. Manchmal fühle ich mich schlecht und frage mich, wieso mich überhaupt irgendjemand mögen kann, wo ich doch ein solches Arschloch bin. Würde mir eine Person mit diesen Eigenarten gegenübertreten und einen Kontakt wollen, würde ich dankend ablehnen.

Ich mache mir schon lange nichts mehr vor: Ich bin nun einmal so. Viele Versuche, mich in eine für die Menschheit angenehmere Art zu ändern und verbiegen, sind zwar nicht unbedingt gescheitert, aber waren letztlich auch nicht von langer Dauer. Der wahre Charakter setzt sich nun einmal durch und dagegen kann nichts und niemand etwas ändern, sage ich. Für andere ändern ist sowieso falsch. Wenn für sich selbst und warum sollte man das tun, außer für den eigenen Vorteil. Und das ist dann im Grunde auch wieder geschickt verstellt und eingefädelt. Charakter bleibt Charakter. Und dann stell ich mir die Frage, ob ich wirklich so ein Mistkerl oder einfach der Durchschnittsmensch bin. Dass jeder am Tag mehrfach lügt, ist wissenschaftlich bewiesen und dass jeder schon einmal jemandem wehgetan hat, ist ebenfalls wahr. Viele hegen Rachegedanken und malen sich in ihrer Fantasie die grausamste Folter der Person aus, die sie einmal verletzt hat. Tatsächlich amüsiert es viele, wenn kleine Kinder hinfallen. Definiert das einen schlechten Charakter? Dann sind wir fast alle schlecht und das wäre schlecht.

Spielen wir nicht alle mit Gefühlen? Spielen anderen etwas vor, verstellen uns, halten uns eine Reserve warm? Ich habe mich einmal kurz schlecht dabei gefühlt, mir Personen warmzuhalten für kalte Zeiten, mehrgleisig zu fahren in gewisser Weise, aber heute nicht mehr. Wenn sie doch darauf reinfallen? Macht mich dieses Denken zu einem Arschloch? Wahrscheinlich. Vielleicht auch nicht. Andere mögen anderes denken. Vielleicht. Aber andere haben ohnehin keinen Einfluss. Nicht mehr. Jeder sollte sich selbst treu bleiben, schließlich ist man sich selbst nicht nur der Nächste, sondern auch der Einzige, dem man wirklich vertrauen kann, weil man sich nicht fremdgeht (zumindest im Idealfall). Wenn ich anderen nicht treu bin, bin ich es zumindest mir selbst und ist das nicht das Wichtigste?

Wir sind alle schlechte Menschen, denn Menschen sind nun einmal schlecht und die Wenigen unter uns, die es nicht sind, sind nur die Ausnahme, die letztlich doch nur die Regel bestätigen. Ich bleibe ich.

Dienstag, 1. November 2011

Traumgeburten

Jeder hat Träume. Und wer sie nicht hat, ist zwar in gewisser Weise beneidenswert, aber vielmehr bemitleidenswert. Träume bringen Leben in unsere Füße. Träume bewegen uns vorwärts. Manchmal schaffen sie Flügel und wir fliegen davon und sind im besten Fall glücklich.

Träume ändern sich.

Das merkt man irgendwann. Natürlich hat man als Kind noch kindliche, oft unrealistische Träume, doch auch später ändern sich diese manchmal noch einmal. Und das ist gut so. Wenn ich an meine früheren Träume zurückdenke, muss ich manchmal lachen. Ich wusste schon, als sie in meinem Kopf geboren wurden, dass sie nie mehr sein würden als eine Illusion. Ihr Untergang war vorbestimmt. Sie sollten nie sein. Es brauchte einige Jahre, das zu erkennen. Ihr Tod sollte wehtun, doch er tut es nicht.

Träume ändern sich.

Ist nicht die erste große Liebe in diesem Moment der Traum? Man glaubt sich am Ziel aller Träume oder zumindest mitten im Traumland gefangen. Ist nicht die nächste Liebe ein neuer Traum? Auch er zerplatzt. Plan B. Neuer Traum. So jemand kann es ja auch gar nicht gewesen sein. Man hat vielleicht lange daran festgehalten und wollte dabei gar nicht merken, dass längst alles anders ist. Die Leben haben sich weiterbewegt, auf unterschiedlichen Wegen. Man hat sich so sehr in dem Gedanken verrannt, diese alte Liebe wäre der eigene Traum. Alt. Sie ist veraltet, vergangen, der Glanz ist längst fort und eigentlich bleibt nichts als die emotionale Mülltonne mehr übrig. Dummerweise muss man vorher den Aus- und Rückweg aus diesem verrannten Traum finden. Doch dann ab in die Tonne mit dem Schutt alter Träume.

Träume ändern sich.

Und mit ihr die Welt und unsere Welt. Und das ist nichts, wovor man zurückweichen sollte. Nur wer bereít ist, sich zu ändern, kann jede Welt verändern. Auch seine Traumwelt.
Auch, wenn es im ersten Moment schmerzhaft ist, denn Abschiede sind nie einfach, lässt man die neuen Träume lieber zu, selbst wenn die Gefahr besteht, dass auch sie irgendwann im Müll landen. Man sollte dennoch versuchen, wenigstens ein Stück mit ihnen zu fliegen, denn nichts ist vergänglicher als Glück.

Du hattest recht: Ich habe etwas Besseres verdient.

Montag, 3. Oktober 2011

Allein mit dem Gefühl

Und dann gibt es da diese Momente, in denen ich mich allein fühle. So allein. In diesen Momenten stelle ich mich oft ans Fenster, schau in die Sterne und fühl mich noch mehr allein. Die Fenster der Häuserwand gegenüber sind dunkel. Keiner da. Das Telefon bleibt unberührt. Keiner da. Ich laufe durch meine Wohnung, setze mich und laufe wieder durch die Wohnung. Selbst das Atmen erscheint mir fremd. Als wäre ich damit allein. Es ist meistens nachts, ich sollte schlafen. Doch ich bleib lieber allein. Ein bedrückendes Gefühl springt auf meine Schultern. Ich muss mich setzen. Vielleicht trinke ich einen Tee, doch bestimmt denke ich nach. In Momenten wie diesen spüre ich mich, mein Herz, meine Gefühle. Ich habe sie nicht verloren, sie sind nur untergegangen im Alltag. Vielleicht bin ich da auch allein, aber ich spür es nicht. Jetzt schon. Es ist ein furchtbares Gefühl, ich wünsche mir Schlaf, ganz alltäglich.
Es scheint so eine Floskel unter Freunden, zu sagen, der andere könne sich zu jeder Uhrzeit - ob Tag, ob Nacht - melden, wenn ihm etwas auf dem Herzen liegt. Man tut es nicht und das weiß der andere. Man will nicht stören, vor allem nicht den Schlaf. Doch gewiss nicht wegen einer Phase des O-ich-bin-so-allein-Gefühls. Niemals. Obwohl es einem sehrwohl auf dem Herzen liegt, schwer wie ein Stein. Man schweigt und ist allein mit seinem Gefühl.
In Momenten wie diesen stelle ich vieles und viele in Frage. Vor allem mich selbst. Ich fühle mich nicht nur allein, sondern auch schlecht. Denn wäre ich es nicht, wäre ich wahrscheinlich nicht allein. Denke ich. Ich starre in den Himmel, an die Wand, auf meine Möbel. Manchmal fällt das Atmen schwerer, die Einsamkeit drückt auf die Lungen und schlägt auf den Magen. Ein Gefühl der Ohnmacht, der Übelkeit, des Zweifels, der Melancholie, des Tiefsinns, der Philosophie, der Veränderung, des Wachseins, der Trance. Immerhin Gefühle. Manchmal wünsche ich mir jemanden zum Reden. Und manchmal jemanden, der einfach nur neben mir sitzt. Manchmal liebe ich diese Momente und manchmal hasse ich sie.
In Momenten wie diesen wird nichts alles und alles nichts. Und wenn ich dann irgendwann einschlafe, lasse ich die Gefühle in diesen Momenten zurück... Für einsame Stunden.

Mittwoch, 28. September 2011

Ausgespielt

Wie fängt man mit etwas an, von dem man nicht weiß, dass es beginnt? Und wie beendet man etwas, dessen Ende man nicht bemerkt? Was einst so vertraut war, erscheint nun fremd, wenn man es aus einem gesunden Abstand betrachtet. Menschen entfernen sich und wenn man die Hand nach ihnen ausstreckt, um sie zu halten, merkt man, dass nichts mehr da ist, was sie hält.

Ich bin einige Schritte zurückgewichen und habe alles von Weitem beobachtet. Dabei habe ich mich distanziert von vielen, wohl von allen. Manche haben es gespürt, manche nicht. Die Wichtigen und die weniger Bedeutenden eben. Distanz ist nichts Schlechtes, denn sie hilft, Dinge zu erkennen, die man im direkten Alltag längst übersehen hat, aber auch solche, die man nicht mehr zurück auf die eigene Lebensbühne schicken kann, weil ihre Rolle dort beendet ist. Vielleicht, weil sie ersetzt wurde. Vielleicht, weil ihre Szene(n) einfach vorüber sind in der Geschichte. Das ist traurig, aber so ist der Lauf des Lebens. Jeder läuft anders. Manchmal kreuzen sich die Wege, manchmal führen sie ein Stück zusammen, manchmal treffen sich die Wege niemals.

Zugegebenermaßen tut es weh, wenn man feststellt, dass der gemeinsame Weg zuende sein soll, weil man es bei manchen Menschen einfach nicht möchte. Doch, was man will und was ist, sind zwei verschiedene Dinge. Ich sage nicht, dass es das Schicksal ist, aber unsere Wege sind gelegt und vorgefertigt. Jeder findet seinen eigenen und jeder kann ihn so weit gehen, wie er ist, aber die Wegkreuzungen kann man nicht bestimmen. Der Weg beginnt allein und er endet allein.

Ja, ein Abschied tut weh, vor allem, wenn er innerlich ist. Ich sehe, dass ich einige Menschen gehen lassen muss, die mir einst so vertraut waren. Doch heute ist alles anders. Sie sind nicht mehr nah genug an meinem Herzen, der Umgang scheint vertraut, ist aber nichts als Gewohnheit. Die Freundschaft scheint Gewohnheit geworden, man ist sich abseits der Routine fremdgeworden. Die Gemeinsamkeit ist die Gewohnheit, die Wege längst verschieden. Ich fühle mich doch recht schlecht, so zu denken. Liegt die Entfernung zu diesen Menschen an mir? An uns? Habe ich mich einfach weiterentwickelt? Oder zurück? Bin ich einfach weitergegangen und habe dem anderen vergessen, die Hand auszustrecken? Wäre es nicht Bertrug gewesen, ihn an der Hand mitzunehmen? Sind wir beide ohne es zu ahnen auf unterschiedlichen Wegen weitergegangen? Oder bin ich einfach tatsächlich lediglich das egoistische Arschloch geworden? Ich habe die Antwort nicht. Und ich werde sie nicht suchen. Die Distanz war genug und hat mir gezeigt, in welche Richtung es geht und mit wem. Und die verdienen meine Nähe und nicht meine Distanz. Die nächste Szene beginnt, macht euch bereit. Der Vorhang fällt.